Ohne hier ein endgültiges Diktum für oder gegen Sarah Palin abgeben zu wollen – die man hierzulande leider ohnehin nur durch die linksgefärbte Brille vieler Medien wahrnimmt – so muss man anerkennen, dass sich in den USA eine konservative Bürgerbewegung gegen die pseudosozialdemokratische Schuldenpolitik des Herrn Obama entwickelt hat (der ob solcher Probleme gerade doch lieber Außenpolitik macht).
Da unsere Medien natürlich weiterhin unsere Medien bleiben und viele Journalisten über ihr Praktikantenhalbwissen nicht unbedingt hinauskommen, gibt es auch gleich böse Anfeindungen gegen die Tea-Party-Bewegung. Wenn inhaltliche Auseinandersetzung zu schwer wird, kommt eben die Rassismuskeule, die zieht immer.
Das ist das ultimative Totschlagargument: Weil der Präsident ein Schwarzer ist, sind die Leute, die gegen ihn demonstrieren, „rassistisch motiviert“. Mit diesem „Argument“ könnte jede Regierung mit einem schwarzen Regierungschef – und sei sie noch so diktatorisch – ihre Opposition – und sei diese noch so im Recht – mundtot machen.
Die fragwürdige Berichterstattung über die Tea Party zeigt uns heute schon, welche Argumente das politisch-korrekte Establishment in Deutschland gegen eine solche Bewegung hierzulande ins Feld führen würde: Rassismus, Sexismus, Ausländerfeindlichkeit – wahrscheinlich noch erweitert um den Vorwurf, „aus Auschwitz nichts gelernt“ zu haben. Und das gegen Bürger, die nichts weiter wollen als einen schlanken Staat und niedrigere Steuern.
Wie man hier dezidierter nachlesen kann, haben die Schmierfinke beim Spiegel in den letzten 50 Jahren nicht viel dazugelernt.
GM zieht also in letzter Sekunde Opel wieder ins (sinkende?) Boot.



