… von denen es ja deutlich zu viele gibt. Oder anders ausgedrückt Zehn Regeln für eine ausgewogene und faire Berichterstattung.
Beispiel?
Wenn du über die Aktivitäten der Stasi schreibst, über das Aushorchen von Familienangehörigen, Nachbarn, Kollegen am Arbeits- und Sportplatz, dann vergiss nicht zu erwähnen, dass man auch in der DDR „ganz normal“ leben konnte und dass es auch im Westen Denunzianten gibt, die dich wegen Parkens im Halteverbot bei der Polizei anzeigen.
Die Texte von Hendryk M. Broder treiben einen ja selbst an die Tasten, wenn es eigentlich zeitlich kaum geht.
broder, deutschland, presse
… wird ja viel geschrieben, wohl selbst in Frau im Spiegel – was über unseren Verteidigungsminister, die CSU und die heutige Presse schon viel aussagt - hier einige distanzierte, aber in der Grundtendenz sympathische Beobachtungen zum Menschen-Politiker oder Politiker-Menschen von Don Dahlmann (den ich hier mal nicht als A-Blogger bezeichne, solche Etiketten sind ja letzten Endes doch eher peinlich, ihm wohl auch).
csu, guttenberg, presse
Die Frage, ob sich das Klima erwärmt oder nicht, bewegt ja schon seit Jahren die Menschen. Der Climagate-Skandal – quasi das Watergate für alle Al-Gore-Freunde (Zusammenfassung der NYT) – wirft ein sehr dunkles Licht auf eine Spezies Forscher, die von ihren Warnrufen bisher anscheinend recht gut leben konnte (das heißt Unmengen an Subventionen und Fördergeldern eingestrichen). Das wäre Anlass genug, in den Medien – gerne auch widersprüchlich – breit darüber zu diskutieren, was denn nun wahr und was Wahn ist.
Und?
Das Ergebnis ist dünn bis erschütternd, wenn nicht niederschmetternd.
Ich gehöre weder zu den absoluten Gegnern noch zu den totalen Befürwortern der These, dass sich unser Klima erwärmt. Was mich aber stutzig macht, ist das Totschweigen des äußerst groben Fouls einer Seite. Hätte ein deutscher Wissenschaftler zum Beispiel die Zahlen linksextremer Gewalt nach oben frisiert – welches Rauschen gäbe es da im Blätterwald?
Was ist nur mit unserer Presse los?
klima, presse