… ist auch das Problem der westdeutschen Pazifisten. Schön, dass die Kanzlerin zum Gaza-Konflikt deutliche Worte gefunden hat, würde man sich öfter auch in anderen Fragen wünschen.
Über die Dummheit und Unverfrorenheit sogenannter Pazifisten könnte man sich stundenlang echauffieren. Tatsächlich würden sie jetzt schon gerne die Juden nicht unbedingt ins Gas, wie bereits mehrfach auf europäischen Demos in Sprechchören gefordert, so aber zumindest ins Meer treiben. Wollte ja auch schon der alte Arafat.
Gerade jetzt offenbart sich – wie Broder ja schon früh erkannte – dass der Unterschied zwischen Antisemitismus und Antizionismus eigentlich nur virtuell besteht. Das legitime Recht der Israelis auf Selbstverteidigung wird gegen den Zwang ausgetauscht, sich gefälligst beschießen und bebomben zu lassen. Gestern Selbstmordattentate, heute Kassam, morgen die iranische Atombombe. Muss man auf Gegenwehr verzichten, weil der Gegner aus Schulen heraus Bomben wirft und die Zivilbevölkerung das ja anscheinend ganz in Ordnung findet? Hat das angebliche „KZ“ Gazastreifen (dieser Vergleich ist natürlich eine politische Entgleisung) nicht jahrelang EU-Subventionen in fast schon unanständiger Höhe erhalten (was mit dem Geld auch immer geschehen ist)?
Die Pazifisten, die heute über die Straßen latschen, juckt das alles nicht. Immerhin, es gibt zwei Artikel, in denen das in recht einfachen Worten ganz gut auseinander gesetzt wird:
- Immer Ärger mit den Juden
- If Mexico shelled Texas, like Hamas shells Israel
Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, im Seitenmenü unsere Solidarität mit Israel noch deutlicher zum Ausdruck zu bringen.
Jan
10
Jan
02
…wären auch mal eine Maßnahme. Dem Realitätsverlust sozialdemokratischer und grüner “Außenpolitiker” lässt sich nur selten Humor entgegen stellen. Daher hier nur ein Verweis auf den LoI:
Nachfrage im Interview: “Worüber reden sie denn so mit der Hamas? Frauenrechte? Sagen Sie denen; ‘lasst uns ein Frauenhaus bauen’ und dann sagen die; ‘macht mal’?â€



