Es wird der jungen Ministerin gewiss nicht leicht fallen, sich in ihr neues Amt einzuarbeiten. Empfohlen sei ihr aber, sich mit den reichlich abstrusen Maßnahmen ihres Ministeriums auseinanderzusetzen, die mit fragwürdigen Wettbewerben seltsame Aidswerbung an Sechstklässler verkauft. Ellen Kositza, Trägerin des Gerhard-Löwenthalpreises 2008, setzt sich wie gewohnt gekonnt mit dem Thema auseinander:

Live ist da natürlich nichts, wo kämen wir hin, lebensnah gleichwohl, und natürlich superwitzig und frech. [...] Dadurch zeichnen sich ja bereits die offiziellen Bilder der „Liebesort“-Kampagne aus: Vollgerotzte (?) Taschentücher neben der Matratze, ein Schlüpfer im used-Look neben einem Apfelgriebsch auf dem Frühstückstisch, usw, usf. [...] Die durchs Familienministerium gesponserte Aidswerbung, mit der wir Schulkindeltern uns auseinandersetzen müssen und das Urteil gegen jene Familie zusammen ergeben ein Bild von Absurdistan.

Vielleicht sollte Kristina Köhler ihr (kolportiertes) liberales Familienbild nochmals überdenken.

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Okay, den im letzten Artikel formulierten Gram kann ich angesichts dieser Personalie gerne relativieren.Sehr gute Entscheidung!

Hoffnungen auf die Schnelle?

  • eine konservative, entsozialdemokratisierte Familienpolitik
  • grünes Licht für das Betreuungsgeld
  • stärkerer Integrationsdruck auf Migrantenfamilien – nicht nur die CSU, auch die Herren Sarrazin und Buschkowsky wird es freuen
  • mehr Familie, weniger gleichgeschlechtliches Trallala
  • und ein nettes, stärkeres konservatives Profil der Gesamtregierung

Und nochmals “Was erlauben ARD?”: warum darf der dunkelrote Ex-KBW-Kader Trittin im Brennpunkt dämlich in die Kamera grinsen und seinen unqualifizierten Senf ablassen? Ist der verteidigungspolitisch irgendwie qualifiziert? Nein? Vielleicht sollte man nicht nur beim ZDF mal aufräumen.

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