… und die FDP macht auch gerne mit, jaja. Resonanzstudien klingt ja auch irgendwie wichtig. Sommerlöcher waren auch schon einmal spannender. Aus einer Rund-E-Mail des CSU-Bezirksverbandes:

Die Resonanzstudie wurde im Dezember 2008 nach der Landtagswahl und der Bildung der neuen Regierung von der Staatskanzlei bei der GMS Dr. Jung GmbH in Auftrag gegeben. Auftragsgegenstand war kurz nach der Landtagswahl die Gesamtstimmung der bayerischen Bevölkerung und die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger zu wichtigen, aktuellen Sachthemen zu ermitteln. Der Befragungsauftrag umfasste keine parteipolitischen Empfehlungen oder Strategien und auch keine Erhebungen zum Umgang mit anderen Parteien. Die in der Präsentation enthaltenen Zusammenfassungen und Schlussfolgerungen wurden allein vom Auftragnehmer formuliert und geben dessen Einschätzungen wieder. Der Vorwurf, hier würde mit Steuergeldern Parteipolitik gemacht, entbehrt jeder Grundlage.

Na? Hat noch jemand ein Tempolimit?

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Im Rahmen der jüngsten Erkenntnisse über die Verfehlungen einzelner Priester und das Wegschauen von Vorgesetzten kommt es zu systematischen Hetzkampagnen gegen die Institution Kirche, teilweise mit abstrusen Vorwürfen und Konstruktionen. Man sollte glauben, dass die Ausfälle gegen die katholische Kirche vor allem durch Grünen-Politiker (die ja vor 20 Jahren noch mehr oder weniger unverhohlen zum Kindesmissbrauch aufriefen oder ihn zumindest relativierten) und linke Spinner zumindest von der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag mutig zurückgeschlagen werden.

Dem ist allerdings nicht so:

Umso trauriger ist es, dass heutige CSU-Politiker, wie der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, ihr Recht auf freie Rede und die Freiheit zur Ablehnung dieser neuen Kirchenfeindlichkeit nicht nutzen, sondern mit den Feinden der Freiheit und unserer christlichen Religion auch noch gemeinsame Sache machen. Es ist allerdings bestürzend, wie sich heute die Landtagsfraktion der CSU durch den politischen Gegner vorführen lässt und wie weit sie sich von der christlichen Wertorientierung des CSU-Grundsatzprogramms und dem einstigen christlich-konservativen Profil entfernt hat.

Am Rande vermerkt: Mehr oder weniger unbehelligt bzw. müde belächelt bleiben übrigens dagegen die Alt-68er, die an einer Reformschule Kinder in der Tat systematisch missbrauchten und selbst heute so etwas wie Datenschutz oder Opferschutz ganz versehentlich übersehen.

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…und so wünschen wir uns dann das nächste Wahlergebnis auf Landes-/Bundesebene.

Wahl 2009

Ist natürlich nicht ernst gemeint, soll nur illustrieren, wie heute mancherorts auch gewählt wurde (Erststimmen in meiner Gemeinde).

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Weil es so schön ist, auf vielfachen Wunsch nochmals.

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…nicht im Fußball (aber auch da ganz sicher bald wieder), sondern in einem Ranking:

Der Landkreis München liegt hinsichtlich der Lebens- und Standortqualität bundesweit an der Spitze. Dies ergab ein Wohlstands- und Wirtschaftsranking von 409 Kreisen und kreisfreien Städten, das die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am Donnerstag in Köln vorstellte. In den Top 25 des deutschlandweiten Regionalvergleichs landeten demnach allein 15 Kreise und kreisfreie Städte aus Bayern sowie acht aus Baden-Württemberg und zwei aus Hessen.

Schön, erfolgreiche Politik bestätigt zu bekommen.

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Über die Familie Strauß sind viele Halb- und Unwahrheiten im Umlauf, im positiven wie im negativen Sinne. Nicht nur aus diesem Grund ist es erfreulich, dass ein Mitglied der Familie jetzt aus erster Hand die letzten zehn Jahre des Vollblutpolitikers FJS Revue passieren lässt.
Das Buch ist einerseits ein sehr persönlicher Bericht, der es gerade deswegen auch vermag, Mythen zu entzaubern und einige politische Linien zu ziehen.
Sei es die Bewertung diverser Bundespolitiker der späten 70er und der 80er Jahre, sei es die Kritik an Pressekampagnen, v.a. der Süddeutschen Zeitung und dem Spiegel, gegen Franz-Josef und Max Strauß. Nicht zu vergessen die Schäbigkeit der Münchner SPD, als FJS die Ehrenbürgerwürde der Stadt München verliehen wurde. Interessanter wird es auch dort, wo Leitung und der Wirtschaftspoltiik der CSU nach dem Tod des Vaters kritisert werden.
Auch wenn hier und dort der Autor allzusehr abzuweichen droht – lesenswert ist das Buch allemal. Franz Georg Strauß schafft es, die Zeitgeschichte von 1978 bis 1988 zumindest in Ansätzen wieder lebendig werden zu lassen. Wer sich dieses Dokument der Zeitgeschichte nicht entgehen lassen möchte, solle hier klicken.
(Disclaimer: das ist ein gesponserter Link – wer das Buch über diesen Link erwirbt, unterstützt damit indirekt die CSU, weil alle Provisionen centgenau an die CSU gespendet werden).

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