Die Frage, ob sich das Klima erwärmt oder nicht, bewegt ja schon seit Jahren die Menschen. Der Climagate-Skandal – quasi das Watergate für alle Al-Gore-Freunde (Zusammenfassung der NYT) – wirft ein sehr dunkles Licht auf eine Spezies Forscher, die von ihren Warnrufen bisher anscheinend recht gut leben konnte (das heißt Unmengen an Subventionen und Fördergeldern eingestrichen). Das wäre Anlass genug, in den Medien – gerne auch widersprüchlich – breit darüber zu diskutieren, was denn nun wahr und was Wahn ist.

Und?

Das Ergebnis ist dünn bis erschütternd, wenn nicht niederschmetternd.

Ich gehöre weder zu den absoluten Gegnern noch zu den totalen Befürwortern der These, dass sich unser Klima erwärmt. Was mich aber stutzig macht, ist das Totschweigen des äußerst groben Fouls einer Seite. Hätte ein deutscher Wissenschaftler zum Beispiel die Zahlen linksextremer Gewalt nach oben frisiert – welches Rauschen gäbe es da im Blätterwald?

Was ist nur mit unserer Presse los?

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