Weil es gerade auch zu den Ereignissen in Straßburg so schön passt: Die Grünen rufen im Rahmen ihres Europawahlkampfes dazu auf, Wände mit Moos-Graffiti mit dem Kunstnamen WUMS zu “verschönern”.
Mit unserer WUMS-Schablone und unserer Moos-Mixtur kannst Du Orte bemoosen, an denen für Dich zu wenig WUMS ist. Mach mit, es ist ganz einfach!
Dazu, meine froschgrünen Leser, einige Sätze ins Gebetbuch.
Angeblich ist dieses Graffiti leicht ablösbar. Das Anbringen ist und bleibt aber im Grunde eine Sachbeschädigung (das gilt im Grunde auch für viele andere Eurer “lustigen”, aber völlig öffentlichkeitsunwirksamen Aktionen). Öffentlichkeitsunwirksam bleiben sie leider nicht für den Geschädigten.
Auf die gleiche Weise ließen sich ja auch “echte” Graffiti verteidigen, schließlich ist es ja heutzutage nur eine Frage von Zeit und Mitteln, um ein solches Graffiti zu entfernen.
Das Eigentum anderer Leute ist grundsätzlich zu achten. Wenn Ihr Euren Kindern das nicht beibringt, möchte ich nicht unter Eurem pädagogischen Versagen leiden. Oder kacken Eure Kinder auch bei anderen Leuten ins Wohnzimmer?
Wenn aber einmal der Hebel umgelegt wurde, dass fremdes Eigentum Gemeingut sei, das man nach Belieben beschädigen darf, dann ist es nur noch ein quantitativer Schritt vom Moos-Graffiti zum Anzünden eines Hotels. Ihr mögt Euch vom radikalen Mob noch so distanzieren: die Saat legt Ihr ja offensichtlich schon dafür.
Bleibt zu hoffen, dass Eure Schmier-Aktivisten die harte Hand des Gesetzes zu sprüen bekommen. Ich würde jedem betroffenen Hausbesitzer empfehlen, einen auf frischer Tat gefassten Schmierer unserer Exekutive zu überstellen.
Ein letztes Wort: Euer Berufsjugendlichtum ist uncool und arg aufgesetzt. Seid Ihr wirklich alle so frustriert, dass Euch nichts Besseres mehr einfällt?
Dank an Alfons Huber für den Hinweis auf dieses Schmierentheater.
Nachtrag:
Jetzt haben die Grünen doch kalte Füße bekommen: „Wir weisen Dich darauf hin, dass Du das Moosgraffiti nur auf dem eigenen Grundstück oder mit Zustimmung des Grundstücksbesitzers durchführen darfst.“ Sollten wir dazu beigetragen haben, um so besser.
grüne