…und so wünschen wir uns dann das nächste Wahlergebnis auf Landes-/Bundesebene.

Ist natürlich nicht ernst gemeint, soll nur illustrieren, wie heute mancherorts auch gewählt wurde (Erststimmen in meiner Gemeinde).
…und so wünschen wir uns dann das nächste Wahlergebnis auf Landes-/Bundesebene.

Ist natürlich nicht ernst gemeint, soll nur illustrieren, wie heute mancherorts auch gewählt wurde (Erststimmen in meiner Gemeinde).
…nicht im Fußball (aber auch da ganz sicher bald wieder), sondern in einem Ranking:
Der Landkreis München liegt hinsichtlich der Lebens- und Standortqualität bundesweit an der Spitze. Dies ergab ein Wohlstands- und Wirtschaftsranking von 409 Kreisen und kreisfreien Städten, das die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am Donnerstag in Köln vorstellte. In den Top 25 des deutschlandweiten Regionalvergleichs landeten demnach allein 15 Kreise und kreisfreie Städte aus Bayern sowie acht aus Baden-Württemberg und zwei aus Hessen.
Schön, erfolgreiche Politik bestätigt zu bekommen.
Damit setzt die CSU ihren Konfrontationskurs gegen die Große Koalition fort, trotz des Appells von Bundespräsident Horst Köhler an die Regierungsparteien, in der Wirtschaftskrise Geschlossenheit zu zeigen.
CSU bricht mit Merkels Gesundheitspolitik
Sicherlich braucht es Geschlossenheit in der Regierungskoalition. Wenn das aber heißt, dass die CSU klein beigeben und alles abnicken soll, was an grauseligen Vorschlägen von CDU und SPD kommt, dann hat die SPD doch noch gute Chancen, die CDU bei der Bundestagswahl zu überflügeln.
So kann keine Große Koalition funktionieren.
Heute titelt Tagesschau.de Milch soll Vorrang vor Breitband-Internet haben, was mit Verlaub zumindest schlecht formuliert ist.
Fakt ist, dass die Existenz unserer Milchbauern wohl kaum “europäischen” Interessen geopfert werden darf. Wer jetzt den Milchbauern die Existenzgrundlage entzieht, muss sich nicht wundern, wenn Milch zum reinen Importartikel wird. Welche Auswirkungen das auf Versorgungslage und Qualität haben kann, vor allem, wenn die Nachfrage in Asien wieder steigen sollte, mag sich jeder selbst ausmalen.
Gefragt sind sicher die Molkereien. Nach dem Milchboykott im letzten Jahr heiß es, die großen Abnehmer wollten einlenken. Haben sie nicht getan, der Preis setzte allerdings – marktbedingt – zu einem Höhenflug an und ist jetzt wiederum deutlich niedriger als vor dem Boykott. In diesem Fall lässt sich sehr gut beobachten, wie der rein, unregulierte Markt nach Art einer liberalistischen FDP in monopolartigen Strukturen versagt, wenn kein Staat regulierend eingreift.
Hier muss sich der Verbraucher an die eigene Nase fassen. Man darf nicht bereitwillig Hunderte von Euro in die private Unterhaltungselektronik investieren und gleichzeitig extra jede Woche den Discounter X besuchen, weil die Milch dort einen Cent billiger ist. Es liegt auch in der Verantwortung der Politiker, lokale Produkte zu fördern und zu stärken. Direktvermarktung ist ein Stichwort, mit dem sich auch Milchbauern auseinandersetzen sollten. Eine rentable Existenzgrundlage stellt dieser Vertriebsweg nicht dar, zumindest kann es aber ein attraktives Zubrot sein.
Die Milchbauern sind organisiert, sogar international. Es liegt an uns, sie zu unterstützen, damit sie stärker in die Offensive kommen.
Sigmar Gabriel hat sich ja in den Jahren seiner Amtszeit nicht wirklich mit Ruhm bekleckert und fällt neben den beiden anderen Tiefpunkten Olaf Scholz und Wolfgang Tiefensee als Nullnummer höchstens durch seine gegelten (oder doch fettigen?) Haare auf. Wenn einem politisch nichts mehr einfällt, versucht man einfach, sich an etwas zu überheben und zeigt dann mit dem Finger auf andere Leute.
In diesem Falle ist es laut Gabriel die CSU, die ja sooo böse sei und dem kleinen Siggi Pop seine erfolglose Politik noch kaputter macht. Tut sie das?
Das Umweltgesetzbuch ist ja an sich eine feine Sache. Nun könnte man einwenden, dass es vielleicht doch zur Unzeit kommt. Vor allem dann, wenn es so wirtschaftsfeindlich und lieblos daherkommt wie aus der Feder des abgewählten Ex-Ministerpräsidenten. Wenn Horst Seehofer erfolgreich dieses Projekt blockiert, dann hat das weniger wahltaktische Gründe als Ursachen im gesunden Menschenverstand. Wenn durch dieses UGB in Bayern alleine 77.000 Kilometer Ufer neu ausgewiesen würden und 10.000 Vorhaben hätten genehmigt werden müssen, dann ist das eine reine Beschäftigungsmaßnahme, aber kein Schritt nach vorne, für niemanden. Nicht einmal für Sigmar Gabriel.
Vielleicht fliegt er ja jetzt wieder nach Mallorca. Wenn er gleich da bliebe, gerne auch wieder auf Regierungskosten (aber nur Touristenklasse, versteht sich).
Und ganz am Rande bemerkt: Bayern hat auch ein Umweltministerium, schon seit 1970, bundesweit übrigens das erste.
Über die Familie Strauß sind viele Halb- und Unwahrheiten im Umlauf, im positiven wie im negativen Sinne. Nicht nur aus diesem Grund ist es erfreulich, dass ein Mitglied der Familie jetzt aus erster Hand die letzten zehn Jahre des Vollblutpolitikers FJS Revue passieren lässt.
Das Buch ist einerseits ein sehr persönlicher Bericht, der es gerade deswegen auch vermag, Mythen zu entzaubern und einige politische Linien zu ziehen.
Sei es die Bewertung diverser Bundespolitiker der späten 70er und der 80er Jahre, sei es die Kritik an Pressekampagnen, v.a. der Süddeutschen Zeitung und dem Spiegel, gegen Franz-Josef und Max Strauß. Nicht zu vergessen die Schäbigkeit der Münchner SPD, als FJS die Ehrenbürgerwürde der Stadt München verliehen wurde. Interessanter wird es auch dort, wo Leitung und der Wirtschaftspoltiik der CSU nach dem Tod des Vaters kritisert werden.
Auch wenn hier und dort der Autor allzusehr abzuweichen droht – lesenswert ist das Buch allemal. Franz Georg Strauß schafft es, die Zeitgeschichte von 1978 bis 1988 zumindest in Ansätzen wieder lebendig werden zu lassen. Wer sich dieses Dokument der Zeitgeschichte nicht entgehen lassen möchte, solle hier
klicken.
(Disclaimer: das ist ein gesponserter Link – wer das Buch über diesen Link erwirbt, unterstützt damit indirekt die CSU, weil alle Provisionen centgenau an die CSU gespendet werden).