…wäre ein recht saloppe Umschreibung für die letzten 30 Jahre Iran-Politik, die beim Herrn Steinhöfel informativ zusammengefasst werden, wenn auch unter dem moderateren Titel 30 Jahre Schach mit Affen.

Die naive Aussenpolitik der aktuellen US-Administration fügt sich nahtlos in die der vergangenen dreissig Jahre ein. Sie wirkt wie ein schales Aufwärmen der kläglichen Versuche von Jimmy Carter, mit einem, erst recht nach den „Wahlen“ vom Juni, völlig deligitimierten Regime ins Geschäft zu kommen, zu dessen wesentlichen Glaubenssätzen der Ruf „Death to America“ gehört.

Erinnert sei in diesem Kontext auch an den Eiertanz rund um die WM 2006, als dieser Irre auf Teheran uns als Schlachtenbummler besuchen wollte. Broder verwies bereits darauf, dass einzig Edmund Stoiber und Günter Beckstein den Despoten zur persona non grata erklärten, alle anderen freuten sich über die eventuellen Möglichkeiten eines Dialogs. Wie der ziemlich oft aussieht, darf man nun nochmals bei Steinhöfel nachlesen.

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