…wäre keines, gäbe es nicht diesem unsäglichen Kult, als ob Homosexuelle die besseren Menschen wären, nur weil man sie früher als krank bezeichnet hat und es im Zeitalter der politischen Korrektheit nicht mehr darf. Der Begriff “krank” ist dabei wie viele andere Begriffe auch immer eine Definitionssache: so wie es heute  Krankheiten und Befunde gibt, die früher unbekannt waren, kann es sich auch umgekehrt verhalten, aber das nur am Rande. Philipp Gut in der Welt:

Nach der erfolgreichen Emanzipation dürfte man eigentlich erwarten, dass die Homosexuellenbewegung etwas lockerer wird und die penetrante “Sichtbarkeit” zurückstellt. Schwulsein wäre dann einfach eine sexuelle Veranlagung, eine Privatsache, die nach den Regeln des guten Geschmacks in der Öffentlichkeit endlich wieder diskreter behandelt würde. Man läuft ja auch sonst nicht dauernd mit offenem Hosenladen herum.

Eben.

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