Über die Familie Strauß sind viele Halb- und Unwahrheiten im Umlauf, im positiven wie im negativen Sinne. Nicht nur aus diesem Grund ist es erfreulich, dass ein Mitglied der Familie jetzt aus erster Hand die letzten zehn Jahre des Vollblutpolitikers FJS Revue passieren lässt.
Das Buch ist einerseits ein sehr persönlicher Bericht, der es gerade deswegen auch vermag, Mythen zu entzaubern und einige politische Linien zu ziehen.
Sei es die Bewertung diverser Bundespolitiker der späten 70er und der 80er Jahre, sei es die Kritik an Pressekampagnen, v.a. der Süddeutschen Zeitung und dem Spiegel, gegen Franz-Josef und Max Strauß. Nicht zu vergessen die Schäbigkeit der Münchner SPD, als FJS die Ehrenbürgerwürde der Stadt München verliehen wurde. Interessanter wird es auch dort, wo Leitung und der Wirtschaftspoltiik der CSU nach dem Tod des Vaters kritisert werden.
Auch wenn hier und dort der Autor allzusehr abzuweichen droht – lesenswert ist das Buch allemal. Franz Georg Strauß schafft es, die Zeitgeschichte von 1978 bis 1988 zumindest in Ansätzen wieder lebendig werden zu lassen. Wer sich dieses Dokument der Zeitgeschichte nicht entgehen lassen möchte, solle hier klicken.
(Disclaimer: das ist ein gesponserter Link – wer das Buch über diesen Link erwirbt, unterstützt damit indirekt die CSU, weil alle Provisionen centgenau an die CSU gespendet werden).

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